24-Feb-2020 Personal & Lifestyle

Online Content Manager, mein Job!

Online Content Manager-job

Im heutigen Blogpost gibt es keinen Look für euch, sondern einen kleinen Einblick in meinen Job, der ebenfalls online stattfindet. Ich möchte euch ein bisschen von meinem Job als Online Content Manager erzählen. Mich erreichten in den letzten Wochen ein paar Fragen zu meiner Arbeit & welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um auf diesem Gebiet arbeiten zu können. Die wichtigsten Infos habe ich hier für euch zusammengefasst.

Online Content Manager, der Job.

Meine Berufsbezeichnung lautet “Online Content Manager” & wie der Name schon sagt, bin ich für den Content verantwortlich, der online stattfindet. Ich bin für verschiedene Webseiten zuständig, sowie für das Marketing, die Social Media Plattformen, die SEO-Optimierung, die Werbung & das Ranking. Kurz gesagt; für die gesamten Prozesse, die ich auch selbst einführe, leite, steuere und optimiere. Ich bin bei meinem Unternehmen allein für das gesamte Marketing zuständig.

Was muss ein Content Manager machen?

Eine grosse Aufgabe ist das Einpflegen von Inhalten in ein oder mehrere CMS (Content-Management-System/e). Die Programme, mit welchen ich arbeite sind: “Google Ads”, “Google Analytics”, “Google Webmaster”, “Google Business”, “SE Ranking”, usw. Solche Tools helfen mir dabei, die jeweiligen Seiten zu analysieren – betreffend Klicks, Aufrufe, Zielgruppe, Placements, Quellen, Verhalten, usw. Anhand dieser Auswertungen kann ich dann Anpassungen vornehmen, um Online-Auftritt & Traffic zu verbessern.

Zu meiner Arbeit gehört also nicht nur das Erstellen von Konzepten & Strategien oder das Planen von Inhalten, sondern eben auch die Umsetzung, Überprüfung & Analyse (Controlling) von Rankings & vom Content selbst. Hinzu kommt natürlich auch noch der SEO-Teil, den ich ebenfalls regelmässig kontrolliere & anpasse, damit alles aufeinander abgestimmt ist; Meta, Backlinks, Double Content, HTML usw. Das sind die Schwerpunkte bei diesem Job. Weitere Nebenaufgaben sind Bild- & Videobearbeitung sowie administrative Tätigkeiten.

Wie werde ich ein Online Content Manager?

Studium, Weiterbildung oder Praktikum

Ihr könnt Marketing studieren, wenn ihr die Voraussetzungen eurer jeweiligen Schule erfüllt. Hier in der Schweiz ist es gar nicht möglich, ohne Ausbildung & ohne mehrjährige Berufserfahrung Marketing zu studieren. Der Weg des Studenten ist jedoch kein Muss. Es gibt auch Weiterbildungen & Kurse, die ihr sogar teilweise im Fernstudium absolvieren könnt. Fakt ist: Bei einem 3-jährigen Studium taucht ihr viel tiefer in die Materie ein, als bei einem 4 Wochen-Kurs. Ihr müsst auch zuerst die Grundkenntnisse erlangen, bevor ihr euch auf einen bestimmten Bereich spezialisiert. Je nach Situation würde ein Praktikum auf jeden Fall Sinn machen, um erste Erfahrungen zu sammeln. Marketing ist sehr weitläufig, es lässt sich nicht so einfach eingrenzen. Ausserdem befinden sich die Vorgehensweisen in einem stetigen Wandel, Theorie & Praxis können sich schnell verändern.

Quereinsteiger

Ihr könnt auch versuchen, als Quereinsteiger Fuss zu fassen – so wie ich. Nachdem ich nämlich meine Ausbildung zur Einrichtungsberaterin abgeschlossen hatte, wechselte ich ins KV um meine Kenntnisse in der Administration zu vertiefen. Danach arbeitete ich bei einem Verlag für mehrere Magazine. In dieser Zeit absolvierte ich mein Journalismus-Studium (12 Monate) im Fernstudium, weil ich vollzeit gearbeitet habe. So wurde ich dann zusätzlich in der Redaktion eingesetzt & bekam auch noch die Aufgabe, mich um Blog & Social Media zu kümmern, da ich dies auch in meinem Privatleben tat. Es gehörte jedoch “noch” nicht zu meiner Haupttätigkeit. Das wurde es erst bei der darauffolgenden Stelle mit dem Titel “Content Manager / Texter”, als ich spezifisch für die Produktbeschreibungen eines Onlineshops zuständig war. Nebenbei arbeitete ich als Online-Redaktorin für ein Bildungsmagazin, weil ich noch mehr praktische Erfahrung als Journalistin sammeln wollte. Währenddessen erhielt ich dann diesen Job hier, mit der Bezeichnung “Online Content Manager”. Ich habe mein Ziel also also über berufliche Umwege erreicht. Es ist nicht einfach, aber es kann funktionieren! 🙂

Passende Grundausbildung

Der Weg zum Content Manager ist um einiges einfacher, wenn ihr bereits die richtige Base dafür habt. Das heisst, wenn ihr z.B. Medieninformatik, Kommunikationswissenschaft oder Journalismus studiert – oder eine Ausbildung im Marketing-Bereich wie z.B. Grafiker absolviert habt. Das erleichtert euch den Einstieg enorm, da ihr keine Quereinsteiger seid & bereits einige Voraussetzungen erfüllt. Der Weg zum Content Manager ist in diesem Fall schon kürzer für euch!

Private Interessen & viel Einsatz

Etwas, was euch auf jeden Fall einen grossen Vorteil verschafft ist, wenn ihr euch privat mit der Materie befasst. Das hat mir auf meinem Weg extrem geholfen! Meine Social Media-Plattformen, mein Blog & sogar meine Bücher waren in dieser ganzen Zeit meine Referenzen, die ich aus dem Privatleben mitbringen konnte & die meine Chancen erhöhten. Da ich nebenbei auch noch als Online-Redaktorin tätig war (& immer noch bin, bloss nicht mehr regelmässig), konnte ich gleich noch mehr Berufserfahrung vorweisen, was mein Journalismus-Studium positiv ergänzte & Journalismus gehört zum Content Management dazu. Einsatz ist wirklich alles im Berufsleben & auch die privaten Interessen spielen mittlerweile eine wichtige Rolle!

Was sind die Voraussetzungen?

Die wichtigsten Voraussetzungen, die ein Online Content Manager mitbringen muss:

  • Redaktionelles Wissen & textliches Geschick
  • Technisches Wissen, Programmierarbeit
  • Kreativität
  • Organisationstalent
  • Grundlegende HTML-Kenntnisse
  • Bild- & Videobearbeitung
  • SEO-Know-How
  • Social Media
  • CMS für Webseiten & Onlineshop

Wo nach Jobs suchen?

Hier sind ein paar Job-Portale, die gute Stellen im Bereich Content Management anbieten: StepStone / Monster / Medienjobs / yooture

Bei jungen Start-Up-Unternehmen habt ihr übrigens sehr gute Chancen (Anstellung & Praktikum), sowie bei Agenturen oder Medien im Allgemeinen. Beachtet bei der Jobsuche unbedingt auch themenverwandte Berufesbezeichnungen, die Wörter wie “E-Commerce”, “Marketing”, “Social Media”, “Web”, “Junior”, “Content”, “Redaktion”, “Texten”, usw. in der Bezeichnung enthalten. Die Unternehmen können ihre Stellen so benennen, wie sie wollen & Content Manager ist nicht immer = Content Manager.

Heute verfügt fast jedes Unternehmen über eine Marketing-Abteilung, da Webseiten & Online-Auftritte immer mehr an Bedeutung gewinnen. Content Manager ist also definitiv ein Job, der nicht so schnell von der Bildfläche verschwinden wird – im Gegenteil.

Habt ihr noch Fragen?

Ihr dürft mir gerne auch privat schreiben 🙂

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