24-Sep-2019 Outfits

No-Go wird zum Must-Have! #1

No-Go

Ich habe euch ja in meinem letzten Beitrag ein paar Kleidungsstücke & Kombinationen vorgestellt, die ich heute so nicht mehr tragen würde. Jetzt kommt aber eine umgekehrte Variante online – Kleidungsstücke & Kombinationen, die ich früher niemals angezogen hätte & heute liebe! Ich finde es immer spannend zu sehen, wie sich der eigene Geschmack verändert. Manchmal ist es auch schockierend lol. Besonders dann, wenn sich aus einem No-Go & Must-Have entwickelt. Ich finde es wichtig, offen zu sein – nicht nur was Fashion angeht. Ausserdem ist es auch toll, wenn man die Fähigkeit besitzt zu seinem veränderten Geschmack zu stehen. Nur weil man anfangs etwas nicht mochte heisst das nicht, dass man es niemals mögen wird.

No-Go
No-Go
No-Go
No-Go
Sonnenbrille – Fortist, Top – Pull&Bear, Rock – Chicoree

Tops ohne BH, ein No-Go?

Damals in der Pubertät waren Nippel- oder Höschenblitzer das Peinlichste & Schlimmste überhaupt. Ihr kennt das bestimmt noch aus eurer Schulzeit, als man einfach für alles mögliche ausgelacht & verspottet wurde. Man hatte mit vielen Unsicherheiten zu kämpfen, der Körper veränderte sich ohne Vorwarnung & man wusste noch gar nicht, wer man war oder sein wollte. Mir fehlte natürlich auch das Selbstbewusstsein, das ich heute habe. BH’s sind kein Muss & sollten auch nicht mit Selbstsicherheit, Schönheit oder Selbstliebe in Verbindung gebracht werden. Es sollte einfach etwas sein, was man tragen kann oder halt eben nicht. Ich verschwende schon sehr sehr lange keinen einzigen Gedanken daran, wie mein Körper auf andere wirken könnte – weil es mir schlicht & einfach egal ist. Denn so sehe ich eben aus, das ist mein Körper, ich fühle mich echt gut in meiner Haut & Ende Gelände.

Eine Dauerwelle?

Jap, Tatsache! Hätte mir damals jemand gesagt, dass ich inzwischen schon meine zweite Dauerwelle habe, hätte ich laut gelacht. Tja & hier sind wir nun – mit meiner Dauerwelle – & ich will nie wieder eine andere Frisur haben haha. Man braucht auch bei den Haaren Mut, weil sie einen grossen Teil bei der äusseren Selbstverwirklichung ausmachen. In der Schulzeit – da war noch nichts mit Social-Media (war eine gute Zeit) – fehlte mir einfach die Inspiration, weil alle genau gleich aussahen & jeder, der sich von anderen abhob, wurde ins Visier genommen. Aus diesem Grund hatte ich auch nie den Wunsch, mich äusserlich irgendwie auszudrücken & ich hätte auch noch gar nicht gewusst wie. Ich bin aber froh, dass ich heute umso offener bin bei diesem Thema & keine Mühe habe, Neues auszuprobieren. Es kommt nämlich nicht auf die Haare an, sondern wie man die Haare lebt Freunde!

No-Go war auch Animal-Print!

Meine Liebe für Animal-Prints musste zuerst wachsen, langsam wachsen. Sehr langsam. Für mein früheres Ich war das undenkbar, weil man damals total aufgefallen wäre & Freunde, ich wollte auf keinen Fall auffallen haha. Ich fand solche Prints auch immer altmodisch & schwierig zu kombinieren. Als sich dann aber meine Begeisterung für Oldschool-Mode bemerkbar machte, hatte ich plötzlich unglaublich viel Inspiration & einen entschlossenen Willen, eine für mich passende Kombination zu finden. Ich erkannte, dass ich alles so tragen kann wie ich will & das mir dadurch die gesamte Fashionwelt offensteht – auch der Animal-Print. Heute liebe ich Prints im Leoparden- oder Zebra-Stil & baue sie auch unterschiedlich in meine Looks ein. Ob als Top, Hose oder Bluse!

Ist etwas davon ein No-Go für euch?

Hau' in die Tasten!

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