No-Go

No-Go wird zum Must-Have! #1

Hey ihr Süssen! Ich habe euch ja in meinem letzten Beitrag wieder ein paar Kleidungsstücke & Kombinationen vorgestellt, die ich heute so nicht mehr tragen würde. Jetzt kommt mal eine umgekehrte Variante online – Kleidungsstücke & Kombinationen, die ich früher niemals angezogen hätte & heute liebe. Ich finde es immer spannend zu sehen, wie sich der eigene Geschmack verändert. Besonders dann, wenn sich aus einem No-Go & Must-Have entwickelt. Seid ihr bereit? 🙂

No-Go
No-Go
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No-Go
Sonnenbrille – Fortist’18 | Top – Pull&Bear’19 | Rock – Chicoree’18

No-Go: Tops ohne BH

Damals in der Pubertät waren Nippel- oder Höschenblitzer das Peinlichste & Schlimmste überhaupt, ein richtiges No-Go! Mit der Betonung auf “waren”. Ihr kennt das bestimmt noch aus eurer Schulzeit, als man einfach für alles mögliche ausgelacht & verspottet wurde. Man hatte mit vielen Unsicherheiten zu kämpfen, der Körper veränderte sich ohne Vorwarnung & man wusste noch nicht, wer man war oder sein wollte. Mir fehlte natürlich auch das Selbstbewusstsein, das ich heute habe. BH’s sind kein Muss & sollten auch nicht mit Selbstsicherheit, Schönheit oder Selbstliebe in Verbindung gebracht werden. Es sollte einfach etwas sein, was man tragen kann oder halt eben nicht. Ich verschwende schon sehr sehr lange keinen einzigen Gedanken daran, wie mein Körper auf andere wirken könnte – weil es mir schlicht & einfach egal ist. Denn so sehe ich eben aus, das ist mein Körper, ich fühle mich echt gut in meiner Haut & ich mag es bequem, Ende.

No-Go: Eine Dauerwelle

Jap, Tatsache! Hätte mir damals jemand gesagt, dass ich inzwischen schon meine zweite Dauerwelle habe, hätte ich laut gelacht. Tja & hier sind wir nun – mit meiner Dauerwelle – & ich will nie wieder eine andere Frisur haben haha. Man braucht auch bei den Haaren Mut, weil sie einen grossen Teil bei der äusseren Selbstverwirklichung einnehmen. In der Schulzeit – da war noch nichts mit Social-Media – fehlte mir einfach die Inspiration, weil alle genau gleich aussahen & jeder, der sich abhebte, wurde natürlich verspottet. Aus diesem Grund hatte ich zu diesem Zeitpunkt auch nie den Wunsch, mich äusserlich irgendwie auszudrücken & ich hätte auch noch gar nicht gewusst wie. Ich bin aber froh, dass ich heute umso offener bin bei diesem Thema & keine Mühe habe, Neues auszuprobieren. Es kommt nämlich nicht auf die Haare an, sondern wie man die Haare lebt Freunde!

No-Go: Animal-Print

Meine Liebe für Animal-Prints musste zuerst wachsen, langsam wachsen. Für mein früheres Ich war das undenkbar, weil man damals total aufgefallen wäre & das wollte ich auf keinen Fall. Ich fand solche Prints immer altmodisch & schwierig zum Kombinieren. Als sich dann aber meine Begeisterung für Oldschool-Mode bemerkbar machte, hatte ich plötzlich unglaublich viel Inspiration & einen entschlossenen Willen, eine für mich passende Kombination zu finden. Ich erkannte, dass ich alles so tragen kann wie ich will & das mir dadurch alles in der Fashionwelt offensteht – auch Trends, die einst ein No-Go waren. Ich wollte sie alle zu einem Must-Have machen & das habe ich getan. Heute liebe ich Prints im Leoparden- oder Zebra-Stil & baue sie auch unterschiedlich in meine Looks ein. Ob als Top, Hose oder Bluse!

Ist etwas davon ein No-Go für euch?


Startet gut in die Woche!
xoxo

Hau' in die Tasten!