Interview

Leser-Interview #5 | mit Verlosung!

Heute kommt das Interview mit Saskia (sassueh auf IG) online. Sie hat bereits die gesamte Story (“trauriges Happy-End” & “mutige Feiglinge“) gelesen & sich für meine Fragen zur Verfügung gestellt, vielen Dank! Ausserdem läuft auf meinem Instagram-Profil gerade eine Verlosung, an welcher ihr bis am 16. Dezember teilnehmen könnt. Den Link findet ihr am Ende des Beitrags. Alle bisherigen Leser-Interviews verlinke ich euch hier, ihr dürft anschliessend gerne auch noch dort vorbeischauen.

1) TH: Was denkst du, haben Anns “Visionen” zu bedeuten?

Ich vermute die Visionen sind eine Art Verarbeitung. Jeder Mensch verarbeitet Dinge anders – aber auf irgendeine Art muss ein Mensch Dinge verarbeiten. Eine schöne Umgebung, blühende Blumen, Sonne, eine Welt welche sich allerdings nach einer Zeit verändert – ein wenig ins Dunkle, nur um danach wieder neu zu erblühen. Ein kleiner Junge, der sie zuerst zum Lächeln bringt, glücklich macht & auf einmal davonläuft & sich in Gefahr begibt. Ein wenig lässt sich der kleine Junge auf Symen übertragen. Er macht sie glücklich & anschliessend unglücklich, weil er sie verlässt.

2) TH: Mit welchem Charakter kannst du dich am besten identifizieren?

Mit keinem.

3) TH: Welchen Charakter magst du am wenigsten und warum?

Prinzipiell gab es niemanden, den ich absolut nicht mag. Jede Person hat sympathische & unsympathische Seiten. Wenn ich mich aber entscheiden müsste, dann für Symen und Ann’s Mutter. Auf Dauer war für mich die Art, wie er manche Dinge handhabt einfach etwas, mit dem ich mich absolut nicht identifizieren konnte. Das dauernde Wegstossen, das Weglaufen. Vielleicht auch ein wenig der ungewollte Egoismus. Ann’s Mutter, weil Familie alles sein sollte & man seine Kinder so gut wie möglich unterstützen sollte & das hat mir bei ihrem Charakter gefehlt.

4) TH: Über welche Szene hast du dir am meisten Gedanken gemacht? Was hat dich beschäftigt und warum?

“Du erinnerst mich gerade an jemanden” – Ich wollte das nicht.

Es hat mich zum Nachdenken gebracht, weil es mich traurig gemacht hat. Der Gedanke, nichts Besonderes zu sein ist einfach ein allgemein sehr schrecklicher Gedanke, welchen man doch das ein oder andere Mal im Leben gedacht hat. Dabei ist jeder Mensch dieser Welt etwas Besonderes, ein Einzelstück & das kann man einem nicht nehmen.


1) MF: Wie interpretierst du die letzten Seiten?

Es ist das Ende, welches Ann gebraucht hat – auch wenn sie es sich wohl anders gewünscht hat. Sie wird weiterleben, neue Dinge entdecken & schlussendlich dankbar dafür sein, wie die Vergangenheit gelaufen ist.

2) MF: Wie geht es mit Ann & Symen weiter?

Jeder wird seinen eigenen Weg gehen, sein eigenes Glücklichsein finden & sich irgendwann wieder daran erinnern & glücklich sein, dass das Leben auf diese Weise abgelaufen ist. Wie auf den letzten Seiten geschrieben:

“Eines Tages blicken wir zurück & merken, wie verdammt glücklich wir eigentlich die ganze Zeit waren.”

3) MF: Kannst du Symen verstehen?

Nein…

4) MF: Wie hättest du dich am Ende entschieden?

Ich hätte nichts anders gemacht.

5) MF: Wie würdest du die Entwicklung der Charakter beschreiben?

Alle Charaktere haben sich über die Zeit entwickelt. Man merkt, wie sie nach & nach ein Stück erwachsener wurden. Jeder Charakter hat sein Leben irgendwie auf die Reihe bekommen, folgt seinen Träumen & Überzeugungen.

6) MF: Was ist für dich die Message hinter der Story von TH & MF?

Geliebtes Loslassen, auch an sein eigenes Wohl zu denken & mutig zu sein, auch wenn man eigentlich schreckliche Angst hat vor dem, was kommt. Jeder findet seinen eigenen Weg, sein eigenes Glücklichsein & oft ist dieser Weg nun mal ein komplett anderer als der, einer anderen Person.


Hier kommt ihr zur Verlosung auf Instagram! Ihr könnt dort 1 von 5 “mutige Feiglinge”-Exemplaren gewinnen! 🙂

Hau' in die Tasten!