Ich habs geschafft Freunde – einen neuen Blogbeitrag und meine ersten Modulprüfungen! In meiner Prüfungsphase habe ich euch regelmässig auf Instagram mitgenommen & euch kleinere sowie grössere Einblicke in meine Lernmethode gewährt. Diese persönlichen Lerntipps könnt ihr nun hier nachlesen, ausprobieren oder auf euch anpassen. Ich hoffe, dass ich euch damit weiterhelfen kann & ihr freue mich natürlich auch auf euer Feedback! Es wird auch bald noch einen Beitrag spezifisch zu meinem Studium geben 🙂

Zusammenfassungen schreiben

Sobald sich einige Notizen aus dem Unterricht angesammelt haben, beginne ich bereits 1-2 Monate vor den Prüfungen mit den Zusammenfassungen. Diese Zusammenfassungen ergänze ich mit weiteren Inhalten aus den Schulbüchern, damit ich auch wirklich alles berücksichtige. Ich bevorzuge für das Verfassen immer die schriftliche Form, weil ich mir so den Inhalt viel besser merken kann.

  • schriftlich, nicht digital
  • Fallbeispiele notieren
  • Überschriften, Kategorien, Bezeichnungen hervorheben
  • strukturierte Darstellung
  • Reihenfolge der Inhalte einprägen

Planung & Disziplin

So, die Zusammenfassungen sind geschrieben & die Anfangsphase des Selbststudiums beginnt. Ich fange sofort mit dem Lernen an, um Stress & Zeitdruck zu vermeiden. Wenn an einem Tag mehrere Fächer geprüft werden könnte es sein, dass ihr Inhalte verwechselt oder vermischt. Daher empfehle ich euch, die Fächer aufzuteilen – besonders in der Anfangsphase. Da ihr mit kurzen Lernblöcken arbeitet ist es ebenfalls sehr wichtig, dass ihr erst dann aufhört, wenn ihr alles mind. 1x ohne Fehler wiedergeben konntet. Bei mir dauert ein Lernblock pro Fach anfangs ca. 1 Stunde & gegen Ende dann noch etwa 15 Minuten.

  • Start 1-2 Monate vor den Prüfungen
  • Fächer in der Anfangsphase aufteilen (z.B. 2 pro Tag)
  • Zusammenfassungen lernen (täglich)
  • kurze aber intensive Lernblöcke
  • mind. 1x ohne Fehler wiedergeben können
  • nicht mit falschen Antworten aufhören

Die Vorteile meiner Lernmethode

  1. Da ihr so früh mit Lernen angefangen habt, wird der weitere Unterricht gleich ein Teil der Repetition. Ihr könnt euren aktuellen Stand überprüfen, Fragen stellen & sozusagen währenddessen üben & lernen. Ein grosser Vorteil betreffend Zeiteinteilung & Vorbereitung.
  2. Ihr habt mit dieser Lernmethode absolut keinen Lernstress, weil ihr euch den Prozess aufteilt. Umso näher die Prüfungen rücken, desto mehr Zeit bleibt euch am Ende übrig. Täglich immer ein bisschen lernen ist viel effektiver, als alles auf einmal & 2 Tage vor den Prüfungen.
  3. Sollten kurzfristig noch zusätzliche Themen dazukommen, seid ihr mit dieser Lernmethode immer auf der sicheren Seite. Im letzten Unterrichtsblock haben wir auch noch ein komplexes & wichtiges Thema behandelt. Hätte ich bis dahin nicht schon intensiv gelernt, wäre ich vermutlich unter Zeitdruck geraten.
  4. Wenn ihr über einen zuverlässigen Lernplan verfügt, könnt ihr das sofort für eure Planung nutzen. Denn so habt ihr die Möglichkeit, ein Thema bereits vor dem Unterricht zu behandeln & euch vorzubereiten. Planung ist das A & O!
  5. Ihr werdet dann nach ein paar Tagen merken, dass euch das Repetieren viel leichter fällt & eure Lerndurchgänge deutlich kürzer werden, weil ihr die Inhalte immer schneller & präziser abrufen könnt. Das gibt euch ein positives & sicheres Gefühl für die Prüfungen.
  6. Mit dieser Lernmethode sind unvorhersehbare Lernpausen kein Problem. In meinem Fall war es so, dass ich noch kurz vor den Prüfungen eine Projektarbeit schreiben musste – also genau während der Lernphase. Das war aber kein Problem, dank einer guten Planung.

Tools & Ausstattung

Ich benutze für mein Studium, sowie für meinen Job das Microsoft Surface Go. Es ist perfekt für unterwegs, weil es sich mit Tastatur zusammenklappen lässt & in jede Tasche passt. Für die digitalen Notizen verwende ich die kostenlose App “OneNote”. Meine Zusammenfassungen schreibe ich wie bereits erwähnt in Notizbücher, wenn es geht in welche mit Register für die Trennung der Fächer. Zu meiner Ausstattung gehört auch meine Agenda, in welcher ich meine Woche & meine Lernblöcke plane. Das wichtigste Tool ist aber natürlich die Disziplin & die Motivation.

Wie sieht eure Lernmethode aus?

Vielleicht ist diese Lernmethode nichts für euch & ihr seid effektiver, wenn ihr unter Druck arbeitet. Dennoch wollte ich das gerne mit euch teilen!

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